Breakpoint: Aufklärungsdrohne realistisch nutzen

Die Aufklärungsdrohne wird in Ghost Recon Breakpoint von den meisten ziemlich unrealistisch genutzt. Ich zeige dir hier ein paar Regeln, mit denen du das deutlich immersiver angehen kannst.

Screenshot aus dem Ghost Recon Video

Die Drohne sparsam einsetzen

Klärst du am Anfang ein gegnerisches Lager auf, kannst du die Drohne dafür natürlich ganz normal benutzen. Bist du aber erst einmal im Lager drin, solltest du die Drohne nicht mehr nutzen, nur um schnell mal um eine Ecke zu schauen, das wirkt schlicht höchst unrealistisch.

Nicht in Gebäude hineinfliegen

Flieg mit der Drohne außerdem nicht direkt in Gebäude hinein. Durch Fenster aufklären ist völlig in Ordnung, aber richtig hineinfliegen solltest du nicht, sondern generell eher relativ hoch fliegen. Echte Spezialeinheiten setzen Aufklärungsdrohnen genauso ein: Sie schweben meist recht hoch über einem gegnerischen Lager und klären so die Lage auf. Natürlich werden Drohnen in der Realität auch innerhalb von Gebäuden genutzt, dann aber eher in großen Lagerhallen und nicht in kleinen Gebäuden mit vielen Türen und engen Räumen.

Screenshot aus dem Ghost Recon Video

Die Drohne kontrolliert einpacken

Willst du die Drohne wegpacken, hör nicht einfach mit der Steuerung auf. Flieg stattdessen zuerst zu deinem Charakter zurück, damit er die Drohne auch wirklich einpacken kann. Es wäre nämlich höchst unrealistisch, wenn eine Drohne, die gerade noch 50 oder 100 Meter über einer Feindbasis schwebt, einfach plötzlich verschwindet und in deiner Tasche landet.

Screenshot aus dem Ghost Recon Video

Kaputt bleibt kaputt

Wird deine Drohne zerstört, egal ob durch feindlichen Beschuss, weil du sie in einen Helikopter oder ins Wasser fliegst, dann behandle sie auch wirklich als kaputt, und zwar so lange, bis du an einem Biwak gerastet hast. Dort könntest du die Drohne theoretisch reparieren oder eine neue bauen lassen, vorher eben nicht.

Screenshot aus dem Ghost Recon Video

Der Pro-Tipp für maximale Immersion

Zum Abschluss noch ein etwas aufwendigerer Pro-Tipp, mit dem du meiner Meinung nach das Maximum an Immersion aus der Aufklärungsdrohne herausholen kannst. Vorausgesetzt du hast WLAN, fügst du Ghost Recon Breakpoint als nicht-Steam-Spiel zu Steam hinzu und lädst dir auf deinem Smartphone die Steam-Link-App herunter. Willst du dann mit der Drohne fliegen, startest du sie am Computer, und sobald dein Charakter das Steuergerät für die Drohne ausgepackt hat, übernimmst du die Steuerung einfach über dein Handy. Ab diesem Moment schaust du wirklich nur noch auf dein Handy und nicht mehr auf deinen Bildschirm. Das dauert durch das Verbinden der Steam-Link-App zwar immer einen Moment und nimmt dadurch etwas vom Spielfluss, sorgt aber für ein komplett anderes Spielgefühl. Willst du die Drohne danach wieder einpacken, fliegst du wie gewohnt zu deinem Charakter zurück, beendest dann die Steam-Link-Verbindung, damit Steuerung und Sound wieder auf deinen PC übergehen, und packst die Drohne erst dort endgültig weg. Ich nutze diesen Trick im normalen Spiel ehrlich gesagt selbst nicht, weil er mir zu umständlich ist, aber zum Ausprobieren kann ich ihn dir wirklich nur empfehlen.

Mit diesen Regeln bekommst du die Aufklärungsdrohne deutlich glaubwürdiger in dein Spiel integriert, ganz ohne dass sie sich wie ein billiges Cheat-Werkzeug anfühlt.

Das Video dazu auf YouTube