Ghost Recon Breakpoint Echelon Tipps auf Deutsch

Die Echelon-Klasse in Ghost Recon Breakpoint ist für alle Ghosts gemacht, die lieber im Schatten bleiben als mit schwerem Gerät draufzuhalten. Schleichen, lautlos töten, unsichtbar bleiben: Das ist die Philosophie hinter dieser Klasse. In diesem Artikel erkläre ich dir alles, was du wissen musst, um den Echelon richtig zu spielen, vom grundlegenden Klassenaufbau über die einzelnen Freischaltungen bis hin zur besten Spielweise auf Auroa.

Was macht den Echelon aus?

Der Fokus der Echelon-Klasse liegt ganz klar auf dem Schleichen. Fast alle Aspekte und Freischaltungen der Klasse unterstützen das lautlose Vorgehen und den Kampf auf kurze Distanz. Wer schon mal Splinter Cell gespielt hat, wird sich hier sofort heimisch fühlen, denn die Klasse ist ganz in diesem Geist entworfen. Schon von Grund auf bringt der Echelon einen erhöhten Planungsbonus im Schatten mit, was bedeutet, dass du von Beginn an einen spürbaren Vorteil hast, wenn du dich unentdeckt bewegst.

Besonders auffällig ist auch die Nachtsicht des Echelons. Statt der üblichen grünen Darstellung zeigt sie ein schwarz-weißes Bild, ganz so wie man es aus den Splinter-Cell-Spielen kennt. Das ist nicht nur ein optisches Detail, sondern passt perfekt zur gesamten Stimmung der Klasse.

Screenshot aus dem Ghost Recon breakpoint Tutorial: Ghost Recon Breakpoint Echelon deutsch Tipps und Tricks 👻

Die wichtigsten Klassenfreischaltungen im Überblick

Stufe 2: 20 Prozent Tarnungsbonus

Über die Klassenprogression lässt sich ein 20-prozentiger Bonus auf die Tarnung freischalten. Dass dieser Bonus bereits auf Klassenstufe 2 verfügbar ist, zeigt deutlich, wie sehr die Entwickler den Schleich-Fokus unterstreichen wollten. Du musst also nicht lange grinden, um diesen wichtigen Vorteil zu erhalten.

Stufe 6: Pistolen-Schadensbonus und kein Schalldämpfer-Malus

Die Fokuswaffe des Echelons ist die Pistole. Das passt gut zum Kurzstrecken-Ansatz der Klasse. Schon initial bringt die Klasse einen erhöhten Schadensbonus bei Benutzung von Handfeuerwaffen mit, dieser beträgt zehn Prozent. Auf Klassenstufe 6 kommen weitere 20 Prozent Schadensbonus für die Pistole hinzu. Noch interessanter ist aber, dass ab Stufe 6 die Schadensminderung durch Schalldämpfer auf Pistolen wegfällt. Normalerweise verringern Schalldämpfer den Waffenschaden um 20 Prozent. Mit dem Echelon auf Stufe 6 schießt du also lautlos und trotzdem mit vollem Schadenspotenzial.

Screenshot aus dem Ghost Recon breakpoint Tutorial: Ghost Recon Breakpoint Echelon deutsch Tipps und Tricks 👻

Stufe 10: Die Maxim 9 mit eingebautem Schalldämpfer

Auf Klassenstufe 10 schaltest du die Maxim 9 frei, eine Pistole mit eingebautem Schalldämpfer. Das ist eine der stärksten Freischaltungen für den Echelon, weil du damit dauerhaft lautlos agieren kannst, ohne auf Schadensabzüge achten zu müssen. Gerade in Kombination mit dem Schadensbonus ab Stufe 6 wird die Maxim 9 zu einem richtig effektiven Werkzeug für den lautlosen Nahkampf.

Stufe 20: Das Art-2-Shorty-Sturmgewehr

Wer bis Stufe 20 weiterspielt, schaltet das Art-2-Shorty frei, ein Sturmgewehr. Wichtig zu wissen: Dafür gibt es im Spiel keinen speziellen Klassenbonus. Das gilt übrigens auch für die Echelon-MP, die ebenfalls im Spiel vorhanden ist. Auch für sie gibt es bei Verwendung mit der Echelon-Klasse keinen Bonus. Die eigentliche Stärke liegt also klar bei der Pistole.

Die dritte Klassenfähigkeit: Der Reflexschuss

Beim Einsatz einer Handfeuerwaffe, egal welcher, greift die dritte Klassenfähigkeit des Echelons: der Reflexschuss. Sobald ein Feind dich entdeckt, zielst du mit der Handfeuerwaffe automatisch auf diesen Gegner. Du hörst dabei einen charakteristischen Klink-Sound als Signal. Wenn du dann sofort in die Zielansicht gehst, schaut dein Ghost automatisch auf den Feind, der dich gerade entdeckt hat. Wichtig: Der Gegner darf dabei nicht weiter als 150 Meter entfernt sein.

Aus meiner persönlichen Erfahrung muss ich sagen, dass der Reflexschuss in der Praxis nicht immer zuverlässig funktioniert. Es kann sein, dass man etwas zu langsam reagiert oder andere Einstellungen die Mechanik beeinflussen. Für mich ist der Klink-Sound vor allem ein Warnsignal dafür, dass ich gerade entdeckt werde. Als reines Ziel-Hilfsmittel nutze ich ihn weniger, aber als Frühwarnsystem ist er durchaus wertvoll.

Das Klassenobjekt: Die Elektroschockpistole

Das Klassenobjekt des Echelons ist die Elektroschockpistole. Sie ist ideal, um Gruppen von unaufmerksamen Gegnern gleichzeitig und unauffällig auszuschalten. Damit eignet sie sich perfekt für Situationen, in denen mehrere Feinde beisammenstehen und du keinen Lärm machen willst.

Es gibt allerdings eine wichtige Einschränkung: Wenn sich ein Raketenschütze unter den Gegnern befindet, solltest du die Elektroschockpistole nicht einsetzen. Der Elektroschock bringt nämlich den Raketenrucksack des Schützen zur Explosion, was alles andere als unauffällig ist.

Die Elektroschockpistole kann außerdem ähnlich wie eine EMP-Granate Maschinen und Bodendrohnen zeitweise lahmlegen sowie Flugdrohnen komplett lautlos ausschalten. Die Drohnen explodieren dabei nicht hörbar für die Gegner, was das Vorgehen im Feindesgebiet deutlich erleichtert.

Die Klassentechnik: Die Sonarsicht

Screenshot aus dem Ghost Recon breakpoint Tutorial: Ghost Recon Breakpoint Echelon deutsch Tipps und Tricks 👻

Die Klassentechnik des Echelons ist die Sonarsicht. Sie funktioniert im Grundprinzip ähnlich wie eine Sensorgranate: Du kannst Gegner durch Wände und andere Hindernisse hindurchsehen. Anders als eine Sensorgranate sendet die Sonarsicht jedoch gleich drei Impulse aus und hat einen erweiterten Radius, was sie deutlich mächtiger macht.

Ein weiterer entscheidender Vorteil der Sonarsicht ist, dass alle gegnerischen Drohnen innerhalb ihres Bereichs gestört werden. Das macht das Vorbeischleichen an feindlichen Patrouillen und Stellungen nochmals deutlich einfacher, weil du keine Überraschungen durch Drohnen befürchten musst.

Screenshot aus dem Ghost Recon breakpoint Tutorial: Ghost Recon Breakpoint Echelon deutsch Tipps und Tricks 👻

Um die Sonarsicht aufzuladen, führst du am besten Tötungen aus der Tarnung aus, also solche, bei denen du noch nicht entdeckt wurdest, oder Tötungen auf kurze Distanz. Beides lässt sich gut kombinieren, da der Echelon ohnehin auf genau diese Spielweise ausgelegt ist.

So spielst du den Echelon am besten

Die Antwort liegt eigentlich schon im Klassendesign: Du spielst den Echelon genau so, wie er aufgebaut ist. Schleichen bei Nacht, durch Schatten bewegen, Gegner ausschalten, bevor sie auch nur ahnen, dass du da bist. Das ist die Kernphilosophie.

Wer den Echelon wirklich auf die Spitze treiben will, legt die Hauptwaffe komplett ab und zieht ausschließlich mit der Pistole ins Feindesgebiet. Das klingt erst mal gewagt, hat aber einen psychologischen Effekt auf die eigene Spielweise: Mit nur einer Pistole bewaffnet bleibt einem schlicht keine andere Wahl als zu schleichen. Denn wenn die Situation eskaliert und man ohne schwere Waffe dasteht, liegt man schnell flach. Diese Art zu spielen zwingt dich zu echter Disziplin und macht den Echelon zur reinsten Form des Schleich-Erlebnisses in Ghost Recon Breakpoint.

Fazit: Der Echelon für echte Schattenkrieger

Der Echelon ist die konsequenteste Schleich-Klasse in Ghost Recon Breakpoint: Tarnungsboni ab Stufe 2, ein starkes Pistolen-Setup mit voller Schalldämpfer-Kompatibilität ab Stufe 6 und die mächtige Sonarsicht als Klassentechnik machen ihn zur ersten Wahl für alle, die auf lautlosen Nahkampf setzen. Die Elektroschockpistole als Klassenobjekt rundet das Paket perfekt ab. Wer den maximalen Schleich-Effekt will, legt die Hauptwaffe weg und verlässt sich ausschließlich auf die Pistole und die eigene Geduld.

Das Video dazu auf YouTube