Der Behemoth gilt in Ghost Recon Breakpoint als die größte und schwerste Drohne, die du auf Auroa antreffen kannst. Viele Spieler schrecken vor ihr zurück, dabei ist sie, wenn man die richtigen Vorbereitungen trifft und die Schwachstellen kennt, eigentlich einer der einfacheren Bosskämpfe im Spiel. Ich zeige dir in diesem Guide Schritt für Schritt, wie du den Behemoth effizient besiegst, welche Ausrüstung du brauchst, wo du stehen solltest und vor allem, worauf du im Kampf selbst achten musst.
Vorbereitung im Biwak: Nicht überspringen
Bevor du auch nur in die Nähe des Behemoths gehst, solltest du dir im Biwak ein paar Minuten Zeit nehmen. Technisch gesehen ist diese Vorbereitung nicht zwingend notwendig, aber sie kann dir im entscheidenden Moment das Leben retten. Der wichtigste Vorteil, den du dort aktivieren solltest, ist Essen. Dieser Vorteil reduziert die Wahrscheinlichkeit, schwer verwundet zu werden, erheblich. Das klingt vielleicht nach einem kleinen Bonus, macht aber einen riesigen Unterschied: Wenn du nicht schwer verwundet bist, kannst du weiterhin sprinten und gezielt schießen, was im Gefecht gegen den Behemoth absolut entscheidend sein kann.

Klassenwahl und Ausrüstung: So gehst du optimal vorbereitet in den Kampf
Was die Klasse angeht, ist grundsätzlich jede Klasse spielbar. Meiner Erfahrung nach bringt die Klasse des Scharfschützen jedoch klare Vorteile mit sich. Zum einen hast du als Scharfschütze bessere Werte im Umgang mit Scharfschützengewehren, zum anderen verfügst du über die panzerbrechende Munition, die dir Bonusschaden gegen den Behemoth gibt. Das summiert sich im Laufe des Kampfes zu einem spürbaren Unterschied.
Deine Hauptkampfwaffe sollte ein Scharfschützengewehr mit einem möglichst hohen Schadensoutput sein. Präzision und Durchschlagskraft zählen hier mehr als Feuerrate. Zusätzlich brauchst du für die Eröffnungsphase unbedingt einen Raketenwerfer. Alternativ kannst du auch mit einem raktenbeladenen Helikopter in den Kampf einsteigen, falls dir das lieber ist. Für den Notfall empfehle ich EMP-Granaten als offensives Item.
Bei den defensiven Items solltest du ein starkes Heilmittel dabei haben. Außerdem kann eine Wurfweite-Dosis sehr nützlich sein, damit du deine EMP-Granaten im Bedarfsfall weit genug werfen kannst. Natürlich kannst du dort auch andere Items einsetzen, etwa eine Widerstands-Dosis oder ähnliches, je nach persönlicher Vorliebe.
Die richtigen Perks: Drei Auswahlen, die zählen
Für den Kampf gegen den Behemoth empfehle ich drei spezifische Perks, die du aktiv haben solltest. Erstens Sprengstoffexperte: Dieser Perk vergrößert den Wirkungsbereich deiner Explosionen, erhöht den Sprengstoffschaden und gibt dir eine höhere Wurfreichweite. Das macht deine Raketen und Granaten deutlich effektiver. Zweitens Donnergrollen: Dieser Perk erhöht deinen allgemeinen Waffenschaden und ganz besonders den Schaden gegen Drohnen, was gegen den Behemoth natürlich Gold wert ist. Drittens Sensorik: Auch dieser Perk erhöht unter anderem den Schaden gegen Drohnen, was ihn zu einer logischen Ergänzung macht.
Positionierung: Der wichtigste Faktor überhaupt
Die Positionierung ist meiner Meinung nach der entscheidendste Aspekt des gesamten Kampfes. Du solltest immer so weit wie möglich vom Behemoth entfernt stehen, konkret außerhalb der Reichweite seiner Minigun. Diese Minigun ist auf dem Schwierigkeitsgrad Extrem absolut tödlich und verzeiht keine Fehler.

Ideal ist eine erhöhte Position, etwa auf einer Klippe oder einem Berghang, wo der Behemoth nicht hingelangen kann. Von dort oben hast du auch ausreichend Platz zum Ausweichen und kannst im Notfall schnell in Deckung gehen. Wichtig zu wissen: Wenn du mehr als die Hälfte des Lebens der Drohne abgezogen hast, neigt der Behemoth dazu, plötzlich nach vorne zu schnellen, um in Minigunreichweite zu kommen. Darauf musst du vorbereitet sein und sofort mehr Abstand schaffen.
Ebenfalls sehr wichtig: Kämpfe niemals in der Nähe einer Straße oder eines feindlichen Lagers gegen den Behemoth. Der Kampf ist extrem laut und zieht Feinde aus der Umgebung an. Du willst nicht mitten im Gefecht plötzlich von einem Buggy mit einer Minigun von hinten abgeschossen werden. Das ist eine unangenehme Erfahrung, die du dir ersparen solltest.
Die Schwachstellen des Behemoths: Wo du zielen musst
Der Behemoth hat mehrere klar definierte Schwachstellen, auf die du deine gesamte Aufmerksamkeit richten solltest. Die primären Ziele sind die vier blauen Kanister, die vorne, hinten, links und rechts jeweils mittig an der Drohne angebracht sind. Jedes Mal, wenn du einen dieser blauen Kanister zerstörst, wird der Behemoth kurz betäubt, was dir wertvolle Sekunden für freies Schießen gibt.
Die zweite wichtige Schwachstelle ist eine kleine Kamera, die sichtbar wird, sobald der Behemoth seine obere Klappe öffnet, um Raketen abzufeuern. Diesen Moment solltest du konsequent nutzen und die Kamera ins Visier nehmen. Zusätzlich gibt es noch die roten ungepanzerten Stellen an der Drohne, auf die du schießen kannst, sobald die Panzerung durch deine Eröffnungsraketen entfernt wurde.

Der Kampfablauf: Schritt für Schritt zum Sieg
Der Kampf selbst läuft in klar definierten Phasen ab. Du eröffnest mit dem Raketenwerfer. Dabei ist ein wichtiger Gedanke zu verstehen: Die Raketen sind in dieser Phase nicht dazu da, möglichst viel direkten Schaden anzurichten. Ihr primärer Zweck ist es, die Panzerung des Behemoths zu brechen, damit möglichst viel seiner verwundbaren Oberfläche zum Vorschein kommt.
Sobald du deine Raketen verschossen hast, wechselst du zum Scharfschützengewehr. Jetzt zielst du zuerst auf die blauen Kanister, sofern sie nicht bereits durch die Raketen zerstört wurden. Denke daran: Jede Zerstörung eines Kanisters betäubt die Drohne kurz. Danach zielst du auf die kleine Kamera, die sich zeigt, wenn der Behemoth seinen Raketenvorgang einleitet. Nach der Kamera kannst du entweder weiter auf sie oder den Raketenball schießen, oder du wechselst zu den roten Schwachstellenpunkten, die nach dem Entfernen der Panzerung sichtbar sein sollten.
Wenn deine Klassenfähigkeit als Scharfschütze aufgeladen ist, nutze sie unbedingt. Du kannst dann drei panzerbrechende Schüsse auf den Behemoth abfeuern, die nochmals erheblich mehr Schaden verursachen als normale Treffer. Ansonsten ist der weitere Kampf vor allem ein Geduldspiel: Raketen ausweichen, konstant auf die Drohne schießen, Abstand halten und immer darauf achten, dass du dich weiter entfernst, wenn der Behemoth auf dich zustürmt.
Auf dem Schwierigkeitsgrad Extrem gilt besondere Vorsicht: Ein einziger Raketentreffer kann bereits tödlich sein. Ausweichen hat also höchste Priorität. Halte immer genug Heilmittel bereit und nutze den Vorteil Essen, damit du im Zweifelsfall nicht schwer verwundet wirst.

Nach dem Kampf: Den Loot nicht vergessen
Wenn der Behemoth endlich fällt, hast du den schwersten Teil hinter dir. Vergiss aber nicht, deinen Loot aufzusammeln, der nach dem Sieg auf dem Boden liegt. Das ist der verdiente Lohn für den Kampf und lohnt sich auf jeden Fall.
Fazit: So besiegst du den Behemoth
Der Schlüssel zum Sieg gegen den Behemoth in Ghost Recon Breakpoint liegt in der richtigen Vorbereitung im Biwak, einer klugen Klassenwahl mit dem Scharfschützen und den Perks Sprengstoffexperte, Donnergrollen und Sensorik. Entscheidend ist außerdem eine gute Position weit außerhalb der Minigunreichweite, am besten erhöht auf einer Klippe. Eröffne den Kampf mit dem Raketenwerfer, um die Panzerung zu brechen, und ziele danach konsequent auf die vier blauen Kanister und die Kamera des Behemoths. Mit Geduld, Abstand und der richtigen Taktik ist diese Drohne gut zu bezwingen.
