Operation Motherland: Steckt darin ein verstecktes Wildlands 2?

Operation Motherland erscheint am Dienstag, den zweiten November, und könnte genau das sein, worauf wir alle seit dem Ende von Wildlands warten. Motherland war sehr lange in der Entwicklung und soll das bisher größte Update für Breakpoint werden. Ich habe entsprechend große Erwartungen und zeige dir hier, was ich aus den bisherigen Informationen herauslese.

Screenshot aus dem Ghost Recon Video

Der Elefant im Raum: Nomad kehrt nach Europa zurück

Zuerst müssen wir über den Elefanten im Raum sprechen. Der offizielle Ghost-Recon-Twitter-Kanal hat getwittert, dass Nomad zurück nach Europa gerufen wird. Da fragt man sich natürlich, wie Nomad überhaupt von der Insel weggekommen ist. Der letzte Stand, den wir als Spieler kennen, ist nämlich, dass Nomad nach der letzten Mission von Episode 3 immer noch nicht von der Insel Auroa herunterkommt. Es wäre ziemlich enttäuschend, wenn wir das nur über ein Video oder eine Zwischensequenz erklärt bekommen würden, anstatt es selbst zu spielen. Immerhin drehte sich in Breakpoint bisher alles darum, auf dieser Insel eingesperrt zu sein, da kann Nomad nicht einfach so in einer Zwischensequenz nach Hause fliegen und wieder zurückkommen.

Meine These: Motherland ist im Grunde Wildlands 2 in Breakpoint

Meiner fundierten Meinung nach spricht sehr vieles dafür, dass Operation Motherland im Grunde Ghost Recon Wildlands 2 innerhalb von Breakpoint ist. Wie ich darauf komme? Dafür habe ich mehrere Indizien gesammelt.

Screenshot aus dem Ghost Recon Video

Karen Bowman ist zurück

Zum einen ist da Karen Bowman, die wir bereits aus Wildlands kennen und die jetzt scheinbar in derselben Funktion wie damals wieder mit dabei ist. Das könnte darauf hindeuten, dass die Spielwelt endlich belebter und atmosphärischer wird. Die Spielwelt von Breakpoint kann es in Sachen Atmosphäre bisher nämlich überhaupt nicht mit Wildlands aufnehmen, das liegt sicher auch an der jeweiligen Situation, aber Auroa wirkt im Vergleich einfach ziemlich tot. Ich vermute, dass die Entwicklung von Motherland auch deshalb so lange gedauert hat, weil Ubisoft einen Weg finden wollte, um die Welt zu beleben und mehr Atmosphäre hineinzubringen.

Screenshot aus dem Ghost Recon Video

Der Teaser erinnert bewusst an Wildlands

Auch der Teaser zu Operation Motherland ist meiner Meinung nach mit Absicht so aufgebaut wie der Anfang von Wildlands, die Ähnlichkeiten fallen sofort auf. Hörst du im Teaser genau hin, läuft im Hintergrund außerdem ganz leise eine Musik, die stark an Wildlands erinnert. Auch die Prämisse passt ins Bild: In Operation Motherland sollen wir den Outcasts helfen, Auroa zurückzuerobern, genau wie wir in Wildlands den Rebellen geholfen haben, Bolivien vom Kartell zurückzuerobern.

Die Überraschung am Ende des Teasers

Am Ende des Teaser-Trailers gibt es noch eine kleine Überraschung: eine Szene mit mehreren russischen Schildern. Ich habe mir die Mühe gemacht, diese zu übersetzen. Vorne steht schlicht Stoj, also Stopp. Auf einem der Banner im Hintergrund lässt sich außerdem sinngemäß etwa Achtung Sperrgebiet lesen, ein weiteres Schild ist leider nicht lesbar. Um welche russische Fraktion es sich genau handelt, verrät die Szene damit nicht eindeutig. Möglich wären erneut die Bodark, die schon in Episode 3 vertreten waren. Die Bodark sind ursprünglich zum ersten Mal in Ghost Recon Future Soldier aufgetaucht, und genau in diesem Teil ist auch die aktive optische Tarnung zum ersten Mal im Spiel gewesen. Am Ende dieser Teaser-Szene huscht ein Soldat mit optischer Tarnung von links nach rechts durchs Bild, eine klare Referenz auf Future Soldier.

Screenshot aus dem Ghost Recon Video

Kommt die optische Tarnung auch nach Breakpoint?

Dieser Soldat mit optischer Tarnung könnte auch noch etwas anderes bedeuten: dass wir diese Tarnung eventuell auch in Breakpoint bekommen. In Wildlands hatten wir sie ja bereits über einen Rucksack, den man anziehen konnte, die Tarnung sprang dann nach ein paar Sekunden im Geduckten automatisch an. Ich könnte mir vorstellen, dass etwas Ähnliches auch in Breakpoint eingebaut wird, das fände ich richtig cool. Wichtig wäre mir dabei aber, dass diese Tarnung auch wirklich eine spielerische Auswirkung hat und nicht wie die Ghillie-Anzüge rein kosmetisch bleibt. Eine echte optische Tarnung sollte es Gegnern zumindest etwas erschweren, dich zu entdecken.

Alles zusammengenommen ist das für mich der Grund, warum ich meine These, dass Motherland im Kern Wildlands 2 in Breakpoint ist, für fundiert halte. Sollte das wirklich zutreffen, wäre es genau das, was sich viele von uns die ganze Zeit gewünscht haben: kein reines Breakpoint, sondern ein Wildlands 2 mit der Technik und den Weiterentwicklungen, die Breakpoint mittlerweile mitbringt. Der zweite November ist zum Glück auch nicht mehr weit hin, ich bin extrem gespannt, wie sich das Ganze am Ende tatsächlich spielt.

Das Video dazu auf YouTube